Ein Stundenplan, der
sich erklären lässt
Timbra plant Unterricht an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen. Der Solver rechnet, die Oberfläche begründet jede Ablehnung an der Stelle, an der sie auftritt. Die App ist noch in Entwicklung.
Klasse, Lehrkraft, Raum und Gesamtplan teilen dieselbe Grid-Komponente. Ein Statusvokabular gilt überall gleich.
Ein Klick auf den Slot zeigt den Grund: was der Fall ist, welche Regel greift, was die Auflösung wäre.
Verschieben geht auch über Tastatur – Termin wählen, V, Pfeiltasten, Enter. Dieselbe Live-Bewertung wie beim Ziehen.
Planen, verstehen, verändern.
Timbra ist eine Desktop-Anwendung für Stundenplanung. Sie ist kein Formular-Editor für Constraints: Eingaben stehen in der Sprache der Planung („Wann darf diese Lehrkraft unterrichten?“), und jede Zahl in der Oberfläche lässt sich bis zur Ursache aufklappen. Die Rechenarbeit übernimmt schedulr, die Planungsbibliothek hinter Timbra. Timbra ist deren erster vollständiger Anwendungsfall.
Dokumentation von schedulr →- 01Erklärbar — jede Ablehnung nennt Regel und möglichen Ausweg
- 02Eingreifbar — Verschieben, Fixieren und Reparieren sind Kernabläufe, keine Sonderfälle
- 03Versioniert — Planstände speichern, umbenennen, vergleichen, veröffentlichen
- 04Lokal — Desktop-App mit SQLite-Datenbank, kein Server als Voraussetzung
Die Bereiche der Anwendung.
Plan
Das Wochenraster mit Umschalter zwischen Klasse, Lehrkraft, Raum und Gesamtplan. Termine lassen sich verschieben und fixieren, drei Dichtestufen bauen die Karteninhalte in fester Reihenfolge ab.
Readiness
Ein eigener Schritt vor dem Solver-Lauf: fehlende Klassen, Lehrkräfte oder Räume, Termine ohne passendes Zeitfenster, Unterricht ohne qualifizierte Lehrkraft. Je Prüfpunkt vollständig, Lücke oder blockierend.
Pressure
Auslastung je Raum und je Lehrkraft in Prozent, plus eine Einschätzung der Lösbarkeit – sichtbar, bevor der Solver das erste Mal läuft.
Solver
Der Lauf in vier Phasen: Eingabemodell validieren, hart gültige Startlösung, Soft-Constraints optimieren, Version speichern. Der beste Score wird im Verlauf mitgeschrieben.
Versionen
Planstände speichern, umbenennen und veröffentlichen. Zwei Versionen lassen sich gegeneinander stellen; Änderungen prüft Timbra gegen den Stand, der gerade angezeigt wird.
Stammdaten und Einrichtung
Lehrkräfte mit Verfügbarkeiten und Deputatsgrenzen, Räume mit Merkmalen, Klassen, Fächer, Kurse und Termine. Dazu Zeitraster, Planungsziele, Backup und ein Beispielprojekt zum Ausprobieren.
Vom Stammdatensatz zur veröffentlichten Version.
- 1Erfassen
Stammdaten und Zeitraster
Klassen, Lehrkräfte, Räume, Fächer und Kurse anlegen. Das Wochenraster ist konfigurierbar, nicht fest verdrahtet.
- 2Prüfen
Readiness und Pressure
Vor dem ersten Lauf zeigt Timbra Lücken im Datenbestand und die Auslastung der knappen Ressourcen.
- 3Rechnen
Solver starten
Harte Regeln müssen halten, weiche Ziele werden optimiert. Das Ergebnis landet als Planversion in der Datenbank.
- 4Nacharbeiten
Verschieben und vergleichen
Zielslots sind vorbewertet, bevor ein Termin bewegt wird. Zwei Versionen lassen sich anschließend vergleichen.
Rust unten, Svelte oben, Tauri dazwischen.
- Oberfläche
Svelte 5
Die Ansichten sprechen nicht direkt mit dem Betriebssystem, sondern über eine eigene Client-Schicht.
- Host
Tauri 2
Tauri ist der Desktop-Host: Fenster, Benachrichtigungen, Rechte. Die Fachlogik weiß nichts davon.
- Plattform
Origin
Die hauseigene Plattformschicht für Rust/Tauri-Apps: Fehlermodell, Speicher, Ereignisse, Hintergrundjobs, Rechteprofile.
- Planung
schedulr
Die Planungsbibliothek rechnet. Timbra bildet Qualifikation, Verfügbarkeit, Fixierungen und Kursmuster darauf ab.
Zwei Entscheidungen, die alles andere prägen.
Kein separater Report: Der Grund steht in derselben Ansicht, in der die Ablehnung entsteht. Scores sind aufklappbare Strukturen, keine nackten Zahlen.
Jeder Zustand hat Farbe, Symbol und Text. Fixierte Termine tragen ein Textbadge statt eines Icons – ein Schloss in 11 px ist im dichten Raster nicht mehr lesbar.
Die vorbewerteten Zielslots sind die Grundlage, das Ziehen kommt dazu. Jede Zelle trägt einen Namen wie „Dienstag, 3. Stunde, frei“.
Die Fachlogik läuft in Tests ohne Tauri-Sitzung. Im Planungsmodul liegen derzeit über 100 Rust-Tests.
Entwicklungsstand — Stand: September 2026
Planungskern
Stammdaten mit Persistenz, konfigurierbares Zeitraster, Readiness-Prüfungen, Auslastungsanzeige, Solver-Anbindung an schedulr, Planversionen mit Vergleich, Backup und Beispielprojekt.
Regeln und Konflikte schärfen
Zuletzt kamen Kursmuster als harte Regel, Doppelbuchung als harter Konflikt und eine Prüfung gegen veraltete Lösungen dazu. Die Oberfläche wird entlang dieser Regeln weiter ausgebaut.
Erste veröffentlichte Version
Signierte Installationsprogramme, Import aus bestehenden Planungssystemen und Ausgabe der fertigen Pläne. Ein Termin dafür steht nicht fest.
- macOS
- Windows
- Linux
Was Timbra heute nicht ist.
Timbra wird gebaut, nicht verkauft. Dieser Abschnitt sagt, was das konkret bedeutet.
Nicht öffentlich verfügbar
Es gibt keinen Download, keine Testversion und keinen öffentlichen Quellcode. Auch ein Veröffentlichungstermin ist nicht zugesagt.
Keine Installationsprogramme
Die App wird aus dem Quellcode gebaut. Signierte Pakete und eine Update-Funktion sind vorbereitet, aber abgeschaltet.
Noch kein Schuljahr geplant
Timbra läuft mit Beispiel- und Testdaten. Ein Einsatz an einer Schule über ein ganzes Schuljahr steht aus.
Keine Schnittstellen
Import aus bestehenden Stundenplanprogrammen und Export in Vertretungs- oder Verwaltungssysteme gibt es noch nicht.
Häufige Fragen.
Kann ich Timbra schon ausprobieren?
Nein. Timbra ist in Entwicklung, das Repository ist nicht öffentlich und es gibt keine Version zum Herunterladen. Stand: September 2026.
Was ist der Unterschied zwischen Timbra und schedulr?
schedulr ist die Planungsbibliothek in Rust: Aktivitäten, Ressourcen, Zeitfenster, Regeln und die Bewertung einer Lösung. Timbra ist die Desktop-Anwendung darüber, die den Stundenplan-Fall abbildet – Klassen, Lehrkräfte, Räume, Fächer – und das Ergebnis bedienbar macht.
Wo liegen die Daten?
In einer lokalen SQLite-Datenbank auf dem Rechner, auf dem die App läuft. Ein Konto oder ein Server ist für die Planung nicht nötig.
Was macht der Solver mit einem Plan, der nicht aufgeht?
Harte Regeln wie Doppelbuchungen dürfen nicht verletzt werden; weiche Ziele werden gegeneinander abgewogen und als Score ausgewiesen. Vor dem Lauf zeigt die Readiness-Ansicht, welche Prüfpunkte blockieren, die Pressure-Ansicht zeigt, welche Räume und Lehrkräfte knapp sind.
Ist die Bedienung ohne Maus möglich?
Das ist die Grundlage der Bedienung, nicht eine Ergänzung: Zielslots werden vorbewertet, damit sie ohne Zeigegerät angesteuert werden können. Statussymbole und Zelltexte sind dabei Pflicht, weil Farbe allein keine Aussage tragen darf.
Für welche Einrichtungen ist Timbra gedacht?
Für Schulen, Berufsschulen und Hochschulen, also für Pläne mit Klassen oder Kursen, Lehrkräften, Räumen und wiederkehrenden Mustern über eine Woche.
Was wird Timbra kosten?
Dazu gibt es noch keine Aussage. Preis und Lizenzmodell werden erst mit einer Veröffentlichung festgelegt.
Ein Plan, der begründet, was er tut.
Timbra ist in Entwicklung. Es gibt noch nichts herunterzuladen – Fragen zum Projekt beantworten wir gern.